
Wie bleibe ich motiviert?
Die Diagnose Krebs ist für viele ein Schock und selbst gefestigte Menschen erleben in dieser Situation häufig Gefühle von Ohnmacht und Angst. Außerdem kann es zu Rückschlägen ebenso wie zu (temporären) Verschlechterungen des Allgemeinzustands kommen.
Doch wie bewahrt man sich als Betroffene:r trotz alledem seine Motivation?
In erster Linie ist es wichtig, dass Sie als betroffene Person die Krankheit auf Ihre eigene Weise bewältigen und sich hierbei gegebenenfalls Unterstützung holen. Es gilt, zu akzeptieren, dass es Veränderungen geben wird und eventuell Rückschläge überstanden werden müssen.
Wichtige Aspekte sind hierbei die Inanspruchnahme von Unterstützung, die Stärkung der Resilienz und das Reflektieren des bisherigen Lebens sowie das Strukturieren und Ordnen des nun anstehenden Lebensabschnitts.
Sie können neben fachlicher Unterstützung und Selbsthilfegruppen auch Apps als Krankheitstagebuch und nützliche Begleiter mit Tipps und Erinnerungen verwenden.
Stärke und Motivation können Sie auch durch Hobbies wie etwa Kunsttherapien finden, die es Ihnen ermöglichen, sich auszudrücken.
Ein weiterer Baustein zur Förderung der Stressresistenz oder -reduktion kann Achtsamkeitstraining sein, etwa in Form von Yoga, BodyScan oder Meditation.
Die folgenden Seiten bieten Ihnen einen Einblick in mögliche Methoden zur Stressbewältigung und Motivation während Ihrer Krebserkrankung: