Emotionale Unterstützung
Entlastung für die Seele
Die Pflege von Angehörigen mit Magenkrebs stellt eine erhebliche organisatorische, soziale, finanzielle, vor allem aber körperliche und emotionale Herausforderung dar. Neben chronischem Zeitmangel sind es oft die Gefühle, die den Pflegenden am meisten zu schaffen machen: Hilflosigkeit angesichts der Situation, Trauer, Angst, Wut und Verzweiflung können sich in Form von Depressionen, aber auch körperlichen Symptomen wie z.B. Schlafstörungen oder chronischer Erschöpfung bemerkbar machen. Achten Sie daher als pflegende:r Angehörige:r unbedingt auch auf sich selbst und scheuen Sie sich nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn Sie sich überfordert fühlen!
Manchmal kann es bereits helfen, mit einer vertrauten Person oder einem Seelsorger/Seelsorgerin über Ihre Situation zu sprechen. Eine große Stütze bieten zudem entsprechende Selbsthilfegruppen, in denen Angehörige untereinander Erfahrungen und Ratschläge austauschen können. Professionelle Hilfe erhalten Sie auch von spezialisierten Psychoonkolog:innen oder Psychotherapeut:innen, die Sie zum Beispiel in Kliniken oder Beratungsstellen finden. Ergänzend stehen inzwischen auch verschiedene E-Health- oder digitale Programme zur Verfügung.
Auf der folgenden Seite finden Sie weitere Informationen darüber, welche Maßnahmen Sie ergreifen können und wo sie emotionale Unterstützung und Tipps zur Organisation der Pflege in dieser schweren Zeit erfahren. Weiterhin finden Sie im Themenfeld „Leben mit Magenkrebs“ viele hilfreiche Artikel.