
Mit Angehörigen über Krebs reden
Oft betrifft eine Krebsdiagnose nicht nur die Patientin oder den Patienten selbst – sie kann auch Auswirkungen auf Familienangehörige und enge Freunde haben.
Anderen mitzuteilen, dass man an Krebs erkrankt ist, kann daher eine große Herausforderung sein. Vielleicht fällt es Ihnen schwer, ein so persönliches Thema anzusprechen. Möglicherweise sind Sie unsicher, wie Ihr Umfeld darauf reagieren wird, oder Sie möchten Ihre Liebsten vor der belastenden Nachricht schützen. Ihr Umfeld wird Ihre Erkrankung in der Regel jedoch bemerken, selbst wenn Sie versuchen, sie zunächst für sich zu behalten. Zudem kann es Trost spenden, über die Erkrankung zu sprechen – besonders, wenn Sie sich allein fühlen. Familie und Freunde können Ihnen außerdem eine große praktische und emotionale Stütze sein. Ein offener Umgang und eine ehrliche Kommunikation über die Erkrankung sind daher für alle Beteiligten von entscheidender Bedeutung. Nehmen Sie sich Zeit für das Gespräch und wählen Sie eine ruhige Atmosphäre. Teilen Sie Ihre Ängste aber auch Ihre Wünsche, das schafft eine Verbindung und eine weitere gemeinsame Basis.
Möglicherweise wird es Menschen in Ihrem Umfeld geben, die Schwierigkeiten haben, mit der Situation umzugehen. Insbesondere kleine Kinder sind mit der Bedeutung einer Krebserkrankung häufig überfordert und reagieren dadurch eventuell anders als erwartet.
Umso wichtiger ist es, dass Sie sich die Unterstützung holen, die Ihnen guttut – sei es professionelle Hilfe oder die Hilfe aus Ihrer Familie und Ihrem Freundeskreis. Ebenso wichtig ist, dass Ihr Umfeld Ihre Art, mit der Krankheit umzugehen, respektiert und akzeptiert.
Unter dem folgenden Link erhalten Sie Informationen und Empfehlungen für einen offenen Umgang sowie eine ehrliche Kommunikation über die Erkrankung mit Ihren Angehörigen.