
Was ist Magenkrebs?
Magenkrebs ist eine Erkrankung, bei der bösartige Tumoren zunächst die Magenschleimhaut befallen und im weiteren Verlauf auch in tiefere Gewebsschichten eindringen können. Das Adenokarzinom ist die häufigste Form von Magenkrebs, man unterscheidet aber auch noch andere Typen.
Zu den Risikofaktoren für die Entstehung von Magenkrebs zählen Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, eine ungesunde Ernährung (sehr salzreich, fleischlastig, stark verarbeitete Lebensmittel) sowie Infektionen mit dem Bakterium Helicobacter pylori.
Weiterhin gibt es ein familiäres Risiko. Die Wahrscheinlichkeit an Magenkrebs zu erkranken kann neben genetischer Veranlagung auch durch einen ähnlichen Lebens- und Ernährungsstil sowie übertragene Infektionen bedingt sein.
Zudem tragen Menschen, die häufig tierische Produkte zu sich nehmen, ein höheres Risiko, an Magenkrebs zu erkranken. Ein gesunder Lebensstil kann daher bei der Prävention helfen.
Immer wieder wird auch diskutiert, ob besondere psychische Belastungen das Krebsrisiko erhöhen. Ein direkter Zusammenhang zwischen Stress und Magenkrebs ist bisher nicht belegt. Allerdings kann dauerhafter Stress Magengeschwüre begünstigen.
Ein Magenkarzinom ist anfangs meist völlig symptomlos. Die ersten wahrnehmbaren Symptome sind unspezifisch und können sich als Bauchschmerzen, Völlegefühl, Appetitlosigkeit sowie Gewichtsabnahme äußern. Gerade wegen dieser unklaren Beschwerden wird die Erkrankung häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt. Eine möglichst frühzeitige Diagnose ist jedoch entscheidend für die Prognose und den Behandlungserfolg.
Informieren Sie sich hier, wie Magenkrebs entsteht und was Sie selbst tun können, um das eigene Risiko zu senken.
Magenkrebs: Ursachen, Prognose, Häufigkeit | DKFZ – Krebsinformationsdienst
Wie häufig ist Magenkrebs? | krebsgesellschaft.de
Ursachen und Risikofaktoren von Magenkrebs | DKFZ – Krebsinformationsdienst